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Unsere Werkstatt

Für unsere Kunden bieten wir einen Bring- und Abholservice Ihres Fahrrades.

Ihre defekten und/oder zu wartenden Federgabeln, Dämpfer und (Getriebe-)Naben schicken wir zu den entsprechenden Herstellern, wo sie dann einem Hersteller-Service unterzogen werden. Tuningarbeiten an Federgabeln oder Dämpfern veranlassen wir auch gerne bei unseren Partnern.

Reparaturen

In unserer Werkstatt reparieren und warten wir Fahrräder jedes Herstellers und das möglichst sofort.
Wenn es machbar und preislich logisch ist, lösen wir jedes Problem.
Defekte werden Ihnen erklärt und Sie erhalten auf Wunsch einen Kostenvoranschlag, sollte sich während der Reparatur herausstellen das diese den Kostenvoranschlag übersteigt brechen wir die Reparatur ab und holen uns erst telefonisch Ihr Einverständnis.

Inspektionen

Um Ihr Fahrrad in einem langfristig und gleichbleibend gutem fahrtüchtigen Zustand zu erhalten, empfehlen wir einmal im Jahr eine gründliche Wartung. Da moderne Bikes auf hohem technischen Niveau sind reicht es nicht mehr, wie bei Omas Hollandrad alle zwei Jahre mal Luft nachzupumpen.

Niemand verlangt von Ihnen, dass Sie sich selbst ans Werk machen, das kann sogar kontraproduktiv sein, da viele Hersteller Garantien nur gewähren wenn Inspektionen in einer Fachwerkstatt durchgeführt werden.

Eine große Inspektion eines Fahrrades dauert ca. 1,5 Stunden. Alle Arbeitsschritte werden von uns protokolliert.

Auflistung der Tätigkeiten (große Inspektion mit Inspektionsprotokoll):

  • Rahmen und Gabel werden auf erkennbare Schäden geprüft
  • Die Laufräder werden zentriert, die Speichenspannung geprüft und das Lagerspiel wird eingestellt
  • Die Felgenstöße und Bremsflanken werden auf Verschleiß geprüft
  • Die Reifen werden kontrolliert, nach porösen Stellen, abgefahrenem profil oder Rissen gesucht
  • Der Luftdruck wird kontrolliert, sowie die korrekte Festigkeit der Achsmuttern (mit Drehmomentschlüssel) bzw. Schnellspanner
  • Der Antrieb (Ritzel, Kettenblätter) wird auf Verschleiß geprüft, der Verschleiß der Kette gemessen.
  • Das Tretlagerspiel wird geprüft und eingestellt
  • Der Sitz der Kurbel- und Kettenblattschrauben wird kontrolliert und festgezogen
  • Die Spannung der Kette wird geprüft
  • Die Kette wird geölt und gepflegt
  • Die Schaltzüge werden auf Beschädigung geprüft und gefettet
  • Die Schalthebel werden nachjustiert und geölt
  • Das Schaltwerk wird eingestellt und geölt
  • Der Umwerfer wird eingestellt und geölt
  • Die Schaltung wird korrekt eingestellt
  • Bei Nabenschaltungen werden die Schaltkettchen gefettet und auf Funktion geprüft
  • Die Bremszüge werden auf Beschädigung geprüft und gefettet
  • Die Bremsbeläge werden auf Verschleiß geprüft, gereinigt, und korrekt eingestellt
  • Der richtige Sitz der Bremsgriffe wird eingestellt und Hebel geölt
  • Die Bremskörper werden eingestellt und geölt
  • Das Lagerspiel des Steuersatzes wird kontrolliert und eingestellt
  • Die Kabelverbindungen der Beleuchtungsanlage werden geprüft
  • Alle Verbindungen und Befestigungen von Dynamo, Scheinwerfer, Rücklicht und Reflektoren werden kontrolliert
  • Die Beleuchtungsanlage wird auf Funktion getestet
  • Die Befestigung aller Anbauteile am Rad wird einzeln kontrolliert
  • Die Sattelklemmung wird geprüft
  • Der Ständer wird festgezogen und geölt
  • Die Befestigungen der Schutzbleche werden nachgezogen
  • Die Befestigung des Gepäckträgers wird geprüft

Zum Schluss der Inspektion führt der Mechaniker eine Probefahrt durch.

Tipps, Know-How

An dieser Stelle ist es uns ein Anliegen, Sie über Verschleiß aufzuklären. Viele Kunden sind, wenn Sie zu uns kommen, über die Häufigkeit verwundert, mit der sie bestimmte Teile am Rad auswechseln müssen.

Bremsen:

In den letzten Jahren hat sich die Funktion der Bremssysteme stark verbessert. Der Standard bei den Bremsen sind momentan die so genannten V-Brakes – das sind auch die Bremsen die die meisten Menschen momentan an ihrem Rad haben. Wenn Sie dort mal genau hinsehen, erkennen Sie schmale, dünne, sehr lange Bremsbeläge. Diese Bremsen haben ein sehr gutes Ansprechverhalten und die Bremswirkung ist wesentlich besser als bei allen früheren Systemen. Das ist Ihnen vielleicht schon einmal aufgefallen. Dadurch ergibt sich mehr Materialabrieb und damit mehr Verschleiß.

Antrieb:

Da wo bei einer Kettenschaltung früher 5 bis 6 Ritzel am Hinterrad die Übersetzung ergaben, gehören heute 8 bis 9 zum Standart, manchmal auch 10 oder sogar 11. Außer die Einbaubreite des Hinterrades zu erhöhen gab es nur einen weiteren Weg, diese Erhöhung der Zähnezahl zu ermöglichen: weniger Material ! Die einzelnen Zahnräder der Ritzelpakete sind somit dünner geworden, die Schaltketten sind wesentlich schmaler geworden und eingebaute „Schalt- bzw. Steighilfen" machen das Schalten butterweich und fast nicht mehr spür– und hörbar.

Somit haben wir heute eine Bedienungsfreundlichkeit, die auf Kosten der Haltbarkeit geht.

Eine vernünftige Schaltkette hat eine Lebensdauer von ca. 1000 - 1500 km. Manchmal auch nur von 750 km oder auch von 2000 km. Genauere Angaben sind nicht möglich, da es von zu vielen Faktoren, wie z.Bsp. Qualität der Kette, Pflege der Kette, Muskelkraft des Fahrers, Antrittsverhalten, Schaltfreudigkeit, häufiges Fahren bei Regen und Schnee, etc. zusammenhängt. Wir können Ihnen nur anbieten, in unserer Werkstatt vorbei zukommen und eine kostenfreie Kettenspielmessung durchführen zu lassen.

Wird die Kette nicht regelmäßig gemessen und deshalb im verschlissenen Zustand weitergefahren, fängt sie an, zuerst die hinteren Ritzel in Mitleidenschaft zu ziehen und danach die vorderen. Der gesamte Antrieb ist somit schnell hinüber und muss ausgetauscht werden. Das tückische daran ist, dass man es nicht merkt, wann die Kette verschlissen ist, denn das Rad fährt noch eine ganze Weile relativ problemlos weiter. Man kann es nur messen, nicht merken.

Reifen:

Es gibt in den letzten Jahren hervorragende Reifen, die sich besonders für bestimmte Einsatzzwecke eignen. Dennoch brauchen alle das Eine von Ihnen: Sie müssen aufgepumpt werden! Und zwar alle 2 - 4 Wochen. Die meisten Reifen werden an den Seiten rissig weil sie schlecht oder nicht ausreichend aufgepumpt werden. Ein Reifen ist so aufgebaut, dass der Druck von „unten" kommen soll. Ist der Reifen unzureichend aufgepumpt, geht der Druck in die Seitenkarkasse und erzeugt diese Risse. Wer pumpt, hat länger was von seinen Reifen und kommt auch schneller voran! Falls Sie einen Seitenläuferdynamo fahren, achten Sie darauf, dass dieser Ihnen nicht, wenn der Dynamokopf abgefahren ist, den Reifen zerraspelt.

Züge:

Das regelmäßige Austauschen von Bremszügen ist zwar nicht Pflicht, sollte aber zusätzlich gemacht werden. Korrodierte und verschlissene Züge sorgen für schlechtes Ansprechverhalten und Funktion der Schaltung bzw. der Bremsen. Wenn die Züge schon an den Enden ausgefranst oder abgebrochen sind, ist es fast zu spät. Tauschen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit die Bremszüge auf jeden Fall alle zwei Jahre aus.

Lenker:

Lenker aus Aluminium zählen zwar nicht zu den üblichen Verschleißteilen, dennoch wird hier empfohlen den Lenker prophylaktisch auszuwechseln. Aluminium ist ein Material, bei dem die Dauerschwingbelastung relativ schlecht ist, somit sollten Alulenker bei täglicher Beanspruchung, vor allem auf schlechtem Untergrund (Kopfsteinpflaster) und bei stark gebeugter Sitzposition alle 2-3 Jahre gewechselt werden. Grundsätzlich gilt für Alulenker: Ein Standardwechsel alle 5 Jahre 

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